Hormonersatz- und Anti Aging

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"Wenn die Hormone wieder mitspielen können..."

Etwa um das 51. Lebensjahr, wenn bei der Frau die Regelblutung aufhört, sorgen Hormonausfall-Erscheinungen für eine große Belastung: Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, Unkonzentriertheit werden durch den Ausfall der Eierstock-Drüse verursacht, die sonst das klassische weibliche Hormon Östradiol bildet, und können schon in vielen Fällen einige Jahre vorher auftreten.

Mit einer gezielten Hormonersatztherapie (HRT), die in der niedrigsten effektiven Dosis auf Sie persönlich abgestimmt ist, lassen sich diese Wechseljahresbeschwerden wirksam behandeln. Als Gynäkologe mit Schwerpunkt Hormonheilkunde kenne ich mich hier besonders gut aus, weil sich die „Zielgruppen“ überschneiden: Zum einen stellen die zehn Jahre zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr – von der reproduktiven Phase bis zur Menopause – eine Übergangssituation des Hormonhaushalts der Frau dar. Zum anderen gehört ein Viertel aller Frauen zwischen dem 40. und 44. Lebensjahr zur Gruppe von Frauen mit einem unerfüllten Kinderwunsch.

Die HRT erlebt zurzeit eine völlige Rehabilitation. Vorurteile gegenüber der Hormonersatztherapie, die lange Jahre unnötige Ängste geschürt haben, sind längst widerlegt. Durch die Gabe des fehlenden Hormons in einer vorsichtigen und sehr individuellen Dosierung können die in den Wechseljahren typischen Beschwerden beseitigt oder bei rechtzeitiger Vorsorge sogar verhindert werden.

Der älteren Frau können wir bei der richtigen Hormoneinstellung entsprechend ihrer Lebensphase zur Seite stehen – für eine bessere Lebensqualität und einen wirksamen Schutz für das Herz-Kreislauf-System und gegen Osteoporose.