• Prostatakarzinom

    prostatakarzinom ger
    • Früherkennungsuntersuchung ab dem 40. Lebensjahr
    • Sonographiegesteuerte Prostatastanzbiopsie
    • Radikale Prostataentfernung mit regionärer Lymphknotenentfernung
    • Radikale Prostataentfernung mit Erhalt der Potenznerven
  • Harnblasenkarzinom

    • Früherkennungsuntersuchung
    • Photodynamische Diagnostik - Weißlicht-Endoskopie
    • Transurethrale Elektroresektion von Blasentumoren
    • Radikale Blasenentfernung bei muskelinvasivem Harnblasenkarzinom
    • Radikale Blasenentfernung mit Erhalt der Potenznerven
    • Ersatzblasenbildung (Neoblase) bei Männern und Frauen

  • Nierenkarzinom

    nierenzellkarzinom3 ger
    • Früherkennungsuntersuchung
    • Organerhaltende Nierentumorentfernung im Frühstadium
    • Radikale Nierentumorentfernung mit regionärer Lymphknotenentfernung

  • Hodenkarzinom

    • Früherkennungsuntersuchung

    • Operative Therapie des Primärtumors

    • Lymphknotenentfernung im rückwärtigen Bauchraum

    • Interdisziplinäre Kooperation mit der

    • Hämatologie/Onkologie

  • Gutartige Prostatavergrößerung

    • Medikamentöse Therapie

    • Endoskopische „dry-cut“ Elektroresektion der Prostata (Video-TUR)
    • Schnittoperation der Prostata bei großen Prostatadrüsen

  • Harninkontinenz und neurogene Blase

    • Elektronische Druckmessung bei Harninkontinenz von Mann und Frau in enger Kooperation mit der Gynäkologie und Geriatrie im Hause
    • Medikamentöse Behandlung
    • Minimal-invasive operative Therapie der Harninkontinenz mittels Band (TVT; TOT)
    • Minimalinvasive (Netzimplantataion )und Schnittoperation(Suspensionsplastiken) bei Senkung und Harninkontinenz
    • Schließmuskelverstärkung durch Unterspritzung bei Harninkontinenz
  • Harnsteinerkrankung

    • Lithotripter (Stosswellen-Maschine) zur Zertrümmerung von Nierensteinen (Ultraschall - und Röntgenortung )
    • Endourologische Harnsteinentfernung durch auxiliäre Maßnahmen
    • Minimal-invasive Nierensteinentfernung (perkutane Nephrolitholapaxie )


  • Kinderurologie

    • Urologische Diagnostik und Therapie bei Kindern mit endoskopischer Diagnostik und operativer Behandlung wie Vorhautverengung, Leistenhoden und Harnröhrenverengung
    • Konservative und operative Therapie bei Blasenproblemen
    (Enuresis, Blasenentleerungsstörung)
  • Andrologie, Fertilitätsstörungen , Männer-Gesundheit

    • Diagnostik und Therapie von Erektionsstörungen
    • Diagnostik und Therapie von Fertilitätsstörungen
    • Hormondiagnostik/Hormonsubstitution (Hormontherapie im Alter)
    • Steriliastionen, MESA, TESE, Refertilisierung
    • Vorbeugende andrologische Maßnahmen für die zweite
    Lebenshälfte
  • Harnwegsinfekte

    Neben besonderen Eigenschaften der Erreger fördern zahlreiche andere mögliche Faktoren die Ausbildung eines Harnwegsinfekts.

    Fehlbildungen der Harnwege, Funktionsstörungen der Blase oder auch eine Verminderung des Harnflusses beeinträchtigen das Ausspülen von Erregern und erleichtern so ihren Aufstieg.

    Ebenso ist sexuelle Aktivität ein Risikofaktor, da sie die Verschleppung von Keimen begünstigt.

    Diabetes mellitus trägt ebenso zu einer Harnwegsinfektion bei, da er die Funktionsfähigkeit des Immunsystems vermindert und die gegebenenfalls im Urin ausgeschiedene Glukose als Nährstoff für die Bakterien dient.

    Ebenso kann eine vorhergehende Antibiotikatherapie durch das Abtöten der physiologischen Scheidenflora die Ansiedlung pathogener Keime begünstigen.

    Eine Harnwegsinfektion in der Vorgeschichte stellt einen bedeutenden Risikofaktor dar, da erneute Entzündungen dann häufig sind.

    Auch die vergleichsweise kurze Harnröhre bei Frauen wird als begünstigender Faktor für den Aufstieg von Erregern benannt.
    Auch mit Abnormalitäten des Immunsystems wird eine erhöhte Häufigkeit von Harnwegsinfekten in Verbindung gebracht

  • Harninkontinenz

    Der unwillkürliche, unfreiwillige Harnverlust wird als Harninkontinenz bezeichnet. Der Betroffene ist außerstande, den Zeitpunkt des Wasserlassens selbst zu bestimmen.
    Dies kann verschiedene Ursachen haben: zum Beispiel Erkrankungen der Harnblase, Harnröhre, des Harnblasenschließmuskels, der Beckenbodenmuskulatur, Nerven, welche diese Organe versorgen, oder eine vergrößerte Prostata beim Mann.

    Die Harninkontinenz ist ein verbreitetes Leiden, das Männer und Frauen gleichsam betreffen kann. Durch die zunehmende Lebenserwartung kommt dieser Erkrankung immer größere medizinische und gesellschaftliche Bedeutung zu. In Deutschland leiden etwa 6 Millionen Menschen an einer Harninkontinenz.

    Unangenehme Begleiterscheinungen des unwillkürlichen Harnabgangs können Geruchsentwicklung und ein Aufweichen der Haut mit möglichem Bakterien- und Pilzbefall sein. So kommt es häufig aus Scham zur Vereinsamung sowie zu starker seelischer und körperlicher Belastung.

    Der rechtzeitige Besuch beim Urologen vermag dies zu verhindern, indem er nach einer Befragung und durch verschiedene Untersuchungsmethoden die Ursache und Form der Harninkontinenz herauszufinden versucht und daran die Behandlung orientiert. Diese kann viele Maßnahmen wie Behandlung mit Medikamenten, Verhaltenstherapien u. a. bis hin zu operativen Maßnahmen umfassen.

    Jede Form der Harninkontinenz bedarf einer individuellen Behandlung. Es ist zwischen nichtoperativer und operativer Behandlung zu unterscheiden.

    Als operatives Vorgehen bei der Harninkontinenz der Frau bietet sich bei bestehender Beckenbodenschwäche mit Blasensenkung und Senkung der inneren Geschlechtsorgane (Blasen-, Gebärmutter-, Scheidenvorfall) eine korrigierende Operation an. Dieser Eingriff kann sowohl durch einen Unterbauchschnitt als auch von der Scheide aus vorgenommen werden.

    Neueste Operationstechniken ermöglichen auch einen Eingriff mit minimal-invasiver Therapie (Schlüsselloch-Chirurgie) und geringer Belastung für die Betroffenen.